5 Schritte “Chiptuning für Ihren Erfolg”

Was ist die wichtigste Voraussetzung dafür, als Führungskraft erfolgreich zu sein? Sie wissen es bestimmt: Es ist Ihre Persönlichkeit. Und die bestimmt auch, was Sie den ganzen Tag denken. Aber das ist leicht daher gesagt. Die Frage ist: Wie können Sie Ihre Gedanken und Ihre Persönlichkeit in “die richtige Richtung” lenken? Gibt es eine Anleitung, ein “Chiptuning für Ihren Erfolg”?

 

Ein aktuelles Beispiel

 

Unlängst war René zum Coaching bei mir. René ist Unternehmer und Chef eines 120 Mann Produktionsunternehmens in der Lebensmittelbranche. Er steht vor der Entscheidung, sein Unternehmen und die Angebotspalette neu zu strukturieren, um trotz steigender Konkurrenz am Markt erfolgreich zu bleiben und weiter wachsen zu können.

Wie alle Führungskräfte fragt er sich: “Wie soll ich es schaffen, meine Mitarbeiter_innen mit an Bord zu bekommen?”. Nach kurzer Zeit im Coaching war klar, dass René sich große Sorgen macht. Seine Gedanken kreisen rund um die vielen Probleme, die gelöst werden müssen wie z.B. finanzieller Druck, mangelnde Mitarbeiter_innenmotivation… und er gibt anderen die Schuld für seine aktuelle Lage.

René steht unter großem Druck, der ihn auch menschlich sehr belastet. Was zu tun sei, dazu hatte René schon einen ersten Plan. Aber es fiel ihm schwer, sich zum konkreten Handeln aufzuraffen. Ich konnte ihm mit meinem “5 Schritte Chiptuning für für Ihren Erfolg” dabei helfen, den ersten Schritt zu machen. Und dieses Chiptuning möchte ich Ihnen in diesem Beitrag vorstellen.

 

Stehen Sie sich selbst im Weg?

 

Hand aufs Herz – auch Sie könnten viel mehr erreichen, mit genau dem Team und den Ressourcen, die Sie haben!

Wie oft stehen Sie sich dabei aber selbst im Weg – durch Ihre (negativen) Gedanken? Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, keinesfalls möchte ich Sie kritisieren oder geringschätzen, was Sie aktuell leisten. Oder wie Farin Urlaub es so treffend formuliert: “Es könnte gar nicht besser sein – oder vielleicht doch?”

 

Der Mensch wird zu dem, was er den ganzen Tag denkt

 

Glauben Sie nicht? Lassen Sie es mich Ihnen auf zweierlei Art beweisen:

 

1. Resonanz

 

Das Resonanzgesetz beschreibt, dass Sie genau das anziehen, was Sie im Inneren – also in Ihren Gedanken – tragen. Der Gedanke bestimmt die äußere Form. Das gilt im “Einfachen”, also z.B. wenn ein Tischler den Gedanken fasst, einen Tisch zu bauen. Danach zeichnet er einen Plan, besorgt das Material und schließlich setzt er den Tisch aus seinen Einzelteilen zusammen.

Aber es gilt auch im Komplexeren, z.B. beim Erschaffen und Planen Ihrer Zukunft. Es kommt demnach genau das in Ihr Leben, was Sie denken – weil Sie es anziehen.

Rupert Sheldrake (“Morphogenetisches Feld”), Napoleon Hill („Whatever the mind of man can conceive and believe, it can achieve.“), Carl G. Jung (“Kollektives Unbewusstes”) beschrieben das Gesetz der Anziehung eindrucksvoll – und die waren auch keine Spinner.  Auch wenn Ihre Thesen unter den Naturwissenschaftern bis heute umstritten sind.

Ich möchte hier keinesfalls esoterischen Kram bringen – sondern ich schreibe von den Erkenntnissen der Quantenphysik. Vielleicht haben Sie ja auch schon mal gedacht: “Warum muss das immer mir passieren?”. Egal, ob es dabei um kleine oder größere Missgeschicke, Krisen in der Partnerschaft, Probleme mit Mitarbeiter_innen, finanzielle Engpässe… geht. Fragen Sie sich, was Sie denken – und noch viel wichtiger: Fragen Sie sich, was Sie erwarten!

Aber wenn Ihnen das doch zu “steil” ist, hier Beweis Nr. 2, die

 

2. Selbsterfüllende Prophezeiung

 

Wenn Sie denken, dass Sie mit einem Projekt scheitern werden  – was wird passieren? Irgendetwas wird schiefgehen. Mit Sicherheit. Warum? Weil Sie Ihre Gedanken und somit Ihre Wahrnehmung auf “Scheitern” programmiert haben und nur noch das wahrnehmen, was tatsächlich schlecht läuft oder schief geht.

Dadurch sind Sie blind für jene Möglichkeiten und Chancen, die da sind oder die Sie gehabt hätten – Sie sehen sie einfach nicht, sondern erkennen nur Hindernisse, Probleme und Schwierigkeiten – genauso wie René, als er zu mir kam.

“Mit der Einstellung können Sie es nie zu etwas bringen!” ist einer der Sätze, die Sie vielleicht ja auch schon mal gehört haben, beispielsweise in der Schule. Und so unter Druck gesetzt ist Ihnen vielleicht dann genau das passiert, was Ihr Lehrer (…) “vorausgeahnt” hat. Und wie hilfreich war das für Sie? Lassen Sie mich raten…

Die Selbsterfüllende Prophezeiung tritt also ein, weil unsere Wahrnehmung auf “Negativ” eingestellt ist und alles andere (Chancen, Ressourcen, Möglichkeiten… ) ausblendet. Dieses Video veranschaulicht das auf sehr eindrucksvolle Weise:

 

 

Wenn Sie – wie René – künftig weiterhin denken, dass Ihre Mitarbeiter_innen unselbstständig und demotiviert sind, dann senden Sie erstens genau die Frequenz aus (und ziehen genau jene Mitarbeiter_innen geradezu magisch an) und nehmen zweitens gar nicht wahr, was genau diese Mitarbeiter_innen leisten worin ihre Stärken liegen.

Gleiches gilt für Renés Denkmuster: “Warum muss ich immer alles alleine machen, wenn es eng wird?”. In diesem Fall wartet die Burn-Out-Falle schon mit weit geöffnetem Maul auf Sie.

Höchste Zeit, sich davon zu befreien und aus diesem Muster auszusteigen – denn es bringt Ihnen nichts, außer Frust und Stress.

 

“5 Schritte Chiptuning” für Ihren Erfolg

 

In diesem kurzen Video zeige ich Ihnen, wie es geht

 

 

Klingt einfach, oder. Und schon kommt Misstrauen. Ihre innere Stimme sagt: “Wenn es so einfach wäre… ” oder “Nett, funktioniert aber bei mir nicht…” oder ähnliches.

Warum? Weil es Ihre Gewohnheit ist – so zu denken, eine schlechte Gewohnheit. Sie hält sie dort fest, wo sie heute stehen und liefert gleich einen Grund dafür: “Das ist zu trivial!”.

Auf Ungewohntes reagiert unsere Psyche gern mit Abwehr – meist in Form von Abwertung. Das gibt uns Sicherheit (nicht das gewohnte Terrain verlassen zu müssen) und rechtfertigt unser Nichtstun (“Ich mach´einfach weiter wie bisher… wird schon irgendwie werden…”). Dieses Denkmuster wird in der Transaktionsanalyse das Konzept aus Passivität und Abwertung genannt – mehr dazu in diesem Beitrag, den ich vor einiger Zeit mit Dr. Werner Vogelauer gemeinsam gestaltet habe.

 

Control your mind and you control your life

 

Es ist aber keine geistige Meisterleistung, negativ zu denken. Man könnte auch sagen: Es ist ebenso trivial. Oder dumm. Oder beides. Warum sollten Sie es dann nicht mal andersrum versuchen?

Jede_r erfolgreiche Sportler_in wird Ihnen bestätigen, dass überdurchschnittliche Leistung wie z.B. ein Olympiasieg nicht ohne mentale Arbeit möglich ist. Und das hat er/sie mit Sicherheit von einem gut bezahlten Mentalcoach gelernt.

Also raus aus der Komfortzone und Chiptuning für Ihren Erfolg einfach mal 2 Wochen lang versuchen. Ich verspreche Ihnen, es lohnt sich – für Ihren Erfolg in allen Lebensbereichen – nicht nur als Führungskraft.

 

Hier nochmals die Anleitung zum 5 Schritte Chiptuning für Ihren Erfolg

 

  1. Nehmen Sie wahr, was Sie denksen – nehmen Sie wahr, was Sie dabei wahrnehmen (Gefühle)
  2.  STOPP zu allen negativen Gedanken, die Sie blockieren und im Status Quo festhalten
  3. Gehen Sie in Ihr positivstes Zukunftsbild nach dem Motto: Was würde ich lieben?
  4. Ministeps – welche kleinen Schritte mit den mir jetzt schon vorhandenen Möglichkeiten und Ressourcen kann ich ab sofort gehen, um in die richtige Richtung zu laufen und meinem Ziel näher zu kommen
  5. Neue Entscheidungen treffen (faktisch, aber auch die Entscheidung: Was will ich künftig denken?”)

 

Auf Ihren Erfolg!

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