6 Erfolgsschlüssel gegen den Fachkräftemangel

Die meisten Unternehmer und Führungskräfte klagen über den Fachkräftemangel. Einige Branchen sind besonders stark betroffen, beispielsweise fehlen nahezu überall Pflegekräfte, IT Profis, aber auch qualifizierte Handwerker, um nur einige zu nennen.

Und das liegt nicht nur an den demographischen Gegebenheiten oder an berufspolitischer Fehlplanung (z.B. in der Pflege). In vielen Fällen ist der Fachkräftemangel aber auch eine bequeme Ausrede geworden, sich als Unternehmen nicht der veränderten Lage am Arbeitsmarkt (oder besser Arbeitgebermarkt) auseinander zu setzen. Einige Experten, z.B. der Bestseller-Autor Jörg Mosler sagen, der Fachkräftemangel sei hausgemacht oder sprechen gar von der “Lüge Fachkräftemangel” (Martin Gaedt).

Fakt ist: Alle Arbeitgeber tun sich schwer, die richtigen Bewerber zu finden. Aus diesem Grund habe ich mit meinen Unternehmerkollegen (Bildungsmanufaktur Österreich) und Oliver Reinsch (Jobeconomy GmbH) eine Strategie entwickelt, die wir

 

“Der Fachkräftemagnet”

 

nennen.

In diesem kurzen Video zeige ich Ihnen, worum es dabei geht:

 

Wollen wir darüber sprechen, wie Ihr persönlicher Fachrkräftemagnet aussehen kann (inkl. Recruiting-Check)? Hier können Sie einen Termin Ihrer Wahl dafür aussuchen

Alle Informationen zu unserem Workshop “Der Fachkräftemagnet” finden Sie auf dieser Seite: https://www.hr-connection.at/lp/tagesworkshop-fachkraefte/anmeldeseite/

 

Worum geht es genau?

 

6 Schlüssel für erfolgreiche Mitarbeitergewinnung trotz Fachkräftemangel

 

Hier ein Kürzüberblick:

 

Sichtbarkeit

 

Viele Unternehmen erbringen hervorragende Leistungen oder bieten ihren Mitarbeitern ein sinnstiftendes Betätigungsfeld. Die Frage ist, wie können diese Informationen auf möglichst ansprechende Weise aufbereitet und dargestellt werden?

Die meisten haben es in der Zwischenzeit begriffen: Video muss her. Aber hier droht gleich die erste Falle, in die viele Führungskräfte tappen: Ein Imagefilm ist für Recruiting nicht geeignet! Was hier funktioniert, sind authentische Videos von Ihren Mitarbeitern, die erzählen, warum sie gerade in Ihrer Firma arbeiten, welches Teamklima sie dort erwartet und warum ein potentieller Bewerber den Versuch wagen sollte, die Nase bei der Tür zu Ihrem Unternehmen rein zu stecken.

 

Reichweite

 

Wenn die Sichtbarkeit gegeben ist stellt sich sofort die nächste Frage: Wie gelingt es Ihnen, möglichst viele potentielle Bewerber auf sich aufmerksam zu machen? Am besten noch die richtigen Kandidaten. Vielleicht sind die aber aktuell gar nicht auf Jobsuche – sondern in einem anderen Unternehmen beschäftigt. Die werden Sie mit klassischen Print- oder Jöbbörse-Inseraten nicht erreichen. Schon mal an eine Social Media Kampagne gedacht?

Jetzt höre ich viele Entscheider (vor allem aus dem Gesundheitswesen) schon sagen: “Quatsch, ich bin aus Prinzip nicht auf Facebook… “, um hier einmal einen “Klassiker” zu erwähnen. Ich sage jetzt nicht, dass Facebook ein Allheilmittel für große Reichweite ist – oft ist ein Nischenblog oder Forum besser geeignet, spezifische Fachkräfte (zB IT) anzusprechen.

Wo Sie persönlich im Web zu finden sind oder nicht – ist natürlich Ihre Sache. Aber darum geht es doch gar nicht. Es geht nicht um Sie persönlich. Jetzt mal ehrlich: Sie wollen Ihre Kandidaten finden und ansprechen. Deshalb sollten Sie sich darüber Gedanken machen, wo diese sich aufhalten. Oder?

 

Karriereseite

 

Eine mobiloptimierte Karriereseite ist heutzutage Pflicht. Punkt. Basta.

Warum: Wahrscheinlich surfen bereits jetzt (Stand Juli 2019) über 50% Ihrer potentiellen Bewerber mit dem Handy durch Karriereseiten, Stelleninserate und co. Schade, wenn ihre nicht dabei ist. Rein mathematisch verlieren Sie so schon mal die Hälfte aller potentiellen Kandidaten. Können Sie sich das noch leisten?

 

 

Stelleninserat

 

Ein modernes Stelleninserat zeigt sympathische, authentische Eindrücke der zu besetzenden Stelle mit Bild und oder Video und motiviert dazu, sich zu bewerben – ja, vielleicht im ersten Schritt einfach mal nur aus Neugier. Das ist der aktuelle Zeitgeist, den wir nicht den demotivierten “Jungen” zuschreiben dürfen. Wer hat es denn möglich gemacht, dass heute alles über wenige Klicks vom Handy aus organisiert werden kann (Reise, Einkauf, Kreditvergleich…). Richtig. Meine Baby-boomer Generation war´s. Sich also über die Generation Y/Z zu beschwerend finde ich persönlich wirklich absurd. Ergo muss auch ein modernes Stelleninserat so benutzerfreundlich wie nur möglich gestaltet sein. Sich dagegen zu wehren ist einfach sinnlos.

Moderne Stelleninserate ermöglichen eine Bewerbung innerhalb von 30 Sekunden – ohne eigenem Log in (noch vor einer möglichen Bewerbung) , 30 zeiligem Online-Formular und ohne im ersten Schritt Lebenslauf und Motivationsschreiben hochzuladen oder fehlerfrei als pdf in der Email anzuhängen.

Apropos pdf: Viele Unternehmen haben immer noch Stelleninserate als pdf auf Ihren Webseiten. Warum das kontraproduktiv ist, habe ich bereits in diesem Beitrag für Sie dargestellt.

 

Bewerbungsprozess

 

Klein- und mittelständische Unternehmen gehen in Ihrem Recruitment mehr nach Bauchgefühl vor, als nach einem standardisierten Bewerbungsprozess. Schade – hier ließe sich die Qualität Ihres Recrutings nicht nur deutlich verbessern, sondern auch hohe Kosten für Fehlbesetzungen deutlich vermeiden.

Abgesehen davon stellt sich die Frage – wie treffen Bewerbungen überhaupt in Ihrem Unternehmen ein? Per Email? An eine bewerbung@meinefirma Adresse? Was geschieht danach? Wer antwortet wann? Schreiben Sie jedes Email an Ihre Kandidaten händisch?

Wie organisieren Sie Ihr Bewerbermanagement, Ihre Ablage, Ihre Interessentenliste… ? Vielleicht noch immer mit Excel? Abmahnanwälte vergraulter Bewerber reiben sich da schon mal die Hände (siehe dazu diesen Beitrag)

 

Onboarding

 

Die erste Zeit, die ein neuer Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen verbringt, bekommt er so viel Aufmerksam wie sonst nie wieder – zumindest in seinem privaten Umfeld. Jeder Freund, Verwandte, Bekannte… fragt: “Wie geht´s Dir in der neuen Firma?” Die Antwort wird nicht selten auch auf Social Media geteilt. Die Frage ist – was wird da gesagt: Etwa: “Wow, die Kollegen sind total nett, zeigen mir alles – und die Chefin hat sich persönlich vorgestellt und mir schon vor dem ersten Arbeitstag ein total nettes MiniVideo mit einer persönlichen Grußbotschaft geschickt… Ich bekomme alle Infos und kann jederzeit alles fragen…” – oder läuft es etwa so: “Ein total chaotischer Haufen, alle sind im Stress und keiner erklärt mir was. Meine Chefin hat mir sogar gesagt, dass ich das jetzt schnell selbst lernen muss, ihr hat damals schließlich auch keiner geholfen… “.

Ok – vielleicht überteibe ich jetzt ein wenig. Aber Hand aufs Herz. Wie steht es um die Beziehungspflege und Informationsversorgung kurz vor Arbeitsbeginn und vor allem in den ersten Tagen und Wochen an der neuen Arbeitsstelle? Meist ist dazu wenig Zeit. Aber dafür gibt es längst smarte Alternativen.

 

Mehr dazu erfahren Sie in unserem Worskhop “Der Fachrkräftemagnet”

und in den kommenden Beiträgen.

 

Viel Erfolg für Ihre Mitarbeitersuche,

Ihr Reinhard Krechler

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