Sofort mehr Klarheit im Mitarbeitergespräch

Eines der Hauptprobleme in der Teamführung ist fehlende Klarheit in der Kommunikation – das gilt für das einzelne Mitarbeitergespräch genauso wie für die Kommunikation mit dem gesamten Team.

Dabei beschäftigen Teamleiter_innen vor allem diese beiden Fragen:

  1. Wie sage ich es “richtig”, so dass mich meine Mitarbeiter_innen verstehen und wissen, was ich meine?
  2. Wie soll ich mit “dubiosen” Kommunikationsangeboten meiner Mitarbeiter_innen am besten umgehen?

Fragen Sie sich auch manchmal, wie Sie mehr Klarheit in Ihre Mitarbeitergespräche bekommen?

 

Klarheit. Offenheit. Ehrlichkeit. Wertschätzung.

 

Das wünschen sich Führungskräfte und Mitarbeiter_innen gleichermaßen. Sowohl im Gespräch zwischen Mitarbeiter_in und Führungskraft als auch zwischen den Kolleg_innen innerhalb der Teams.

Doch leider gilt meist folgende Aussage: “Was der eine sagt und was der andere hört ist oft nicht das Gleiche!”. Und oft da liegen sogar Welten dazwischen!” 

Was können Sie aber dagegen tun? In diesem Videobeitrag gebe ich einige Antworten.

 

 

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“Wie Sie die 3 größten Führungsfehler in Ihrer Teamführung vermeiden und in wenigen Wochen 100% mehr Erfolg & Freude mit Ihrem Team erreichen” (Datenschutz Hinweis gem. DS-GVO: Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns zu. Mehr über Ihre damit verbundenen Rechte hier.)

 

Mehr Klarheit im Mitarbeitergespräch

 

Um mehr Klarheit in Ihrer Kommunikation als Führungskraft zu erreichen gibt es einen ganz einfachen Weg. (Naja… im Prinzip ganz einfach.). Und zwar sowohl für das einzelne Mitarbeitergespräch als auch für ein Gruppengespräch oder Teammeeting.

 

Sprechen Sie weniger und fragen Sie mehr nach!

 

Hören Sie dazu die folgenden 3 Interviewauszüge aus der Leadership Challenge 2016. Dabei habe ich internationale Top Coaches, über Kommunikation, Motivation und Erfolg in der Teamführung befragt, hier Antworten auf ein spezifisches Problem, das sich viele Führungskräfte stellen:

Wie sage ich etwas so, dass es bei meinen Mitarbeiter_innen”richtig” ankommt?

 

Dr. Werner Vogelauer (Trigon)

Werner Vogelauer

 

Mag.a Inga Pöhlsen-Wagner (osb Hamburg)

Inga Pöhlsen-Wagner

 

und Mag. Christopher Rauen (Vorstandsvorsitzender DBVC)

Christopher Rauen 2

 

 

Die komplette Interviewserie über Kommunikation, Motivation und Erfolg in der Teamführung

 

als Aufzeichnung der Leadership Challenge 2016 mit 6 internationalen Top Coaches und 9 Führungskräften gibt´s noch für kurze Zeit um nur 19 € (statt 99,90€) – inkl. einer kompletten Prozessbeschreibung zur Etablierung offener Kommunikationskultur in Ihrem Team (in 4 Webinaraufzeichnungen) und 5 Mentalcoaching Miniworkouts

 

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Mehr miteinander als übereinander reden

 

Viele Beratungsprojekte wären nicht notwendig, würden die Menschen in den Unternehmen mehr miteinander statt übereinander reden. Doch miteinander zu reden ist ein schwieriges Unterfangen. Oft ist der „Karren“ so verfahren, dass selbst die „einfachsten“ Schritte unmöglich erscheinen. Zu viele Missverständnisse und Fehlinterpretationen über

  • unsere Gesprächspartner_innen selbst
  • die Hintergründe und Motive ihres Verhaltens (und ihrer Kommunikation)
  • den Kontext, in dem bestimmte Aussagen erst sinnvoll erscheinen…

liegen bereits vor und wir können die Kommunikationsangebote unserer Mitmenschen nicht mehr eindeutig zuordnen.

Ab diesem Moment fehlt uns die nötige Objektivität. Fehlende Informationen ersetzen wir durch eigene Erinnerungen und Erfahrungswerte, die wir dann genauso für „wahr“ halten als wären sie tatsächlich passiert.

 

Kommunikation ist die zentrale Aufgabe jeder Führungskraft

 

Als Führungskraft ist es ihre zentrale Aufgabe, für die „richtige“ Kommunikation zu sorgen. Damit meine ich, dass die „richtigen“ Leute zur „richtigen“ Zeit über die „richtigen“ Dinge reden können, um daraus die „richtigen“ Entscheidungen und Handlungen abzuleiten.

 

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Die Schwierigkeit liegt einerseits darin zu beurteilen, wer, wann oder was „richtig“ ist und andererseits im „Reden können“.

Viele Führungskräfte haben damit eine großes Problem, die Dinge klar anzusprechen und auf den Punkt zu bringen und werden somit im Grunde selbst „zum Problem“.

Das mag an der mangelnden Ausgestaltung und Reflexion der eigenen Führungsrolle liegen. Hier gibt es kein „richtig“ oder „falsch“ – sondern viele unterschiedliche Sichtweisen, die zum Ziel führen können. Manchmal fehlt aber auch einfach der Mut zur Klarheit – denn die ist nicht immer nur angenehm. In manchen Situationen fällt (un)bewusstes Wegschauen bzw. Weghören leichter, ald die Dinge offen und klar anzusprechen.

In Punkto Gesprächstechnik ist es da etwas einfacher. Es gibt einige Grundprinzipien menschlicher Kommunikation, die Sie als Führungskraft kennen und anwenden sollten.

 

4 Kernaspekte jeder erfolgreichen Führungskommunikation

 

Friedemann Schulz von Thun beschreibt in seinem bekannten Modell 4 Inhaltsebenen, die in jeder Kommunikation vorkommen. Jeder Inhalt gibt dem gesprochenen Wort eine andere Bedeutung, einen neuen Aspekt. Zur besseren Einprägsamkeit verwende ich für die 4 Aspekte die 4 Fürwörter WAS, WIR, DU(!) und ICH.

 

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Wie Sie sicherlich schon oft erlebt haben, wird (leider) nicht immer das gehört, was der/die andere gesagt und vor allem gemeint hat. Aber was nützt diese Erkenntnis?

Genau da setzt die von uns entwickelte sehr einfache Gesprächstechnik an. Sorgen Sie wirkungsvoll für Klarheit, in dem Sie das WAS, das WIR, das DU! und das ICH aktiv in Ihre Kommunikation einbringen.

 

Eine einfache Gesprächstechnik, mit der Sie sofort klarer am Punkt sind

 

Wenn Sie die folgenden 4 Aspekte in Ihrer Führungskommunikation berücksichtigen werden über die Ergebnisse erstaunt sein! Meine Kund_innen erreichen damit im Schnitt sofort 56% mehr Klarheit im Mitarbeitergespräch.

 

Als Sender_in (Sprecher_in)

 

bedienen Sie in jedem relevanten Gespräch aktiv die 4 Aspekte auf folgende Weise:

WAS = worüber (Zahlen, Daten, Fakten) möchte ich mit Dir sprechen, worum geht es?
WIR = wie gehen wir miteinander um? Wie verhalten wir uns zueinander? Warum wir beide? Warum auf diese Art und Weise?
DU! =  Was ich von Dir möchte, was Du meiner Meinung nach tun solltest!
ICH =  Wie geht es mir (in dieser Angelegenheit), was empfinde ich, was ist bei mir los?

So vermeiden Sie Fehlinterpretationen Ihrer Gesprächspartner_innen oder geben ihnen die Chance auf Richtigstellung. Jetzt werden Sie vielleicht denken, dass Sie sich selbst nicht immer aller 4 Aspekte im Klaren sind. Selbstreflexion und Gesprächsvorbereitung sind hierfür das Um und Auf.

 

Als Empfänger_in (Zuhörer_in)

 

nehmen Sie unklare Aussagen nicht mehr länger hin, sondern Sie fragen entlang der 4 Aspekte gezielt nach:

WAS = Worum geht es (Dir), worüber sprechen wir?
WIR = wie gehen wir miteinander um? Wie verhalten wir uns zueinander? Warum wir beide? Warum auf diese Art und Weise?
DU! = Was möchtest Du von mir, was soll ich Deiner Meinung nach tun?
ICH = Wie geht es Dir, was empfindest Du, was ist los bei Dir?

 

Ich habe diese einfache Gesprächstechnik in hunderten Trainings und Coachings vorgetragen und das Feedback erhalten, dass diese Art der Gesprächsführung sehr hilfreich im Mitarbeitergespräch ist, um Konflikte zu vermeiden und klarer zu werden – unabhängig davon, ob Sie „Sender_in“ oder „Empfänger_in“ sind.

Tipp: In Ihrer Rolle als Führungskraft ist es durchaus legitim nachzufragen, was beim Gegenüber angekommen ist, z.B. in dieser Form: „Können Sie bitte kurz wiederholen, was wir gerade im Bezug auf die Sache besprochen haben, was ich von Ihnen möchte und wie wir künftig (in dieser Sache) miteinander umgehen?“. Eine Frage, die ohnedies in keinem Mitarbeitergespräch fehlen sollte.

 

Und wie motiviere ich meine Mitarbeiter_innen?

 

Darüber mehr in diesem Video-Beitrag. Schauen Sie rein!

Ich freue mich auf Ihr Feedback in der Kommentarbox unten oder per mail an reinhard.krechler@beraterkreis.at

 

Ihr Coach & Leadershiptrainer

Unterschrift

 

 

Reinhard Krechler

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