Einer der wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Mitarbeitersuche ist die größtmögliche Reichweite für Ihre Stelleninserate. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein, wie Sie mehr Bewerber für Ihre Stelleninserate bekommen. Und das ist in vielen Fällen zum Nulltarif möglich, wenn Sie dabei einige Dinge beachten.

Mehr Reichweite = mehr Bewerber = mehr von den richtigen Bewerbern.

In diesem kurzen Video zeige ich Ihnen, wo und wie Sie größtmögliche Reichweite für Ihre Stelleninserate bekommen, ohne mehr Geld in Jobbörsen & co zu investieren.

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Mit dem Online Recruiting-Selbstcheck überprüfen Sie in nur 3 Minuten ganz einfach selbst, wie effektiv Ihre Mitarbeitergewinnung aktuell ist und wie Sie sie noch verbessern können.

3 Wege, um große Reichweite für Ihre Stellenanzeigen bekommen

In meinen letzten Beiträgen hatte ich Ihnen beschrieben, wie und mit welchen Inhalten Sie für die “richtigen” BewerberInnen sichtbar werden, um Ihre offene Stellen leichter zu besetzen.

Ich hatte Ihnen gezeigt, wie Sie Ihre Kommunikation bei der KandidatInnensuche gestalten und warum Sie eine Karriereseite brauchen.

Hier kommen Sie direkt zu den Beiträgen:
Als Arbeitgeber unsichtbar für Bewerber?
Ihr perfektes Stelleninserat: So geht´s
Karriereseite – Ihr Heimspiel im Recruiting

Aber das nutzt alles nichts, wenn Sie keine Besucher – also keine oder zu wenig Reichweite haben. Mit einem Stelleninserat auf der eigenen Webseite ist es noch nicht getan, um gute Bewerbungen zu erhalten.

Wo und wie Sie große Reichweite für Ihre offenen Stellen bekommen

Drei Wege sind möglich:

  1. Online
  2. Offline und
  3. Arbeitgeber-Bewertungsportal

Online: Große Reichweite für 0,00 € ?

Wenn Sie in Ihren Stelleninseraten und auf Ihrer Karriereseite (in für Ihre Bewerber möglichst ansprechender Form zB durch Bild- oder Videosprache) zeigen, wofür Sie stehen und warum man sich in Ihrem Unternehmen bewerben soll, dann ist der logische nächste Schritt, Social Media dafür zu nutzen, neue Bewerber zu bekommen.

Aber Achtung:
Einfach nur auf Facebook posten “Bewirb Dich bei uns!” wird nicht funktionieren. Vielleicht haben Sie diese Erfahrung schon gemacht.

Warum ist das so?

Menschen sind nicht auf Facebook, Instagram & co, um einen neuen Job zu suchen. Wobei (fast) alle, die einen neuen Job suchen, auf Facebook, Instagram & co “unterwegs” sind.

Es braucht ein bisschen Kreativität, um innerhalb der relevanten Zielgruppe Aufmerksamkeit und Interesse zu schaffen. Videos, die etwas “out of the Box” sind können genau diese Wirkung erzielen. Sehr gut funktionieren auch authentische Kurzvideos und sog. “Reels”, die Einblicke in den Arbeitsalltag geben oder in denen Ihre Mitarbeiter über ihre Aufgabe erzählen. 

Ihre Jobausschreibungen werden nicht nur von Menschen gelesen.

Ihre Jobausschreibungen werden nicht nur von Menschen gelesen, sondern auch von Maschinen. Damit meine ich Jobsuchmaschinen wie zB GoogleJobs oder indeed. Deren Reichweite ist enorm und in der Regel kostenfrei.

Um mehr Bewerber für Ihre offenen Stellen zu bekommen ist es von größter Bedeutung, Ihre Stellenausschreibungen auch maschinenlesbar zu gestalten, um diesen entscheidenden Reichweite-Vorteil zu nutzen.

Mit einem guten Online-Bewerbungstool oder eRecruitng-Software sollte das leicht möglich sein. Zusätzlich können Sie Ihre offenen Stellen auch in Karrierenetzwerken wie zB LinkedIn oder Xing teilen.

Ein kreatives Stelleninserat kann auch auf Facebook, Instagram oder LinkedIn kostenpflichtig beworben werden. Das ist meist günstiger als eine Schaltung in Jobbörsen und bringt meist – sofern richtig gemacht – mehr Bewerber zu geringeren Kosten.

Aber nicht alle Unternehmen können und den Social Media Weg gehen. Ob dieser Weg erfolgreich ist hängt auch immer von der Zielgruppe ab. Es führt kein Weg daran vorbei, sich mit deren Gewohnheiten und Vorlieben auseinander zu setzen.

Und machmal ist trotz aller Digitalisierung Offline der bessere Weg.

Offline Reichweite: Ein Praxisbeispiel

Offline Kampagnen für große Reichweite Ihrer offenen Stellen

An dieser Stelle möchte Ihnen ein sehr anschauliches Praxisbeispiel für eine Offline Recruiting Kampage in einem Handwerksbetrieb vorstellen, um trotz Fachkräftemangel im Handwerk mehr Bewerber zu bekommen.

Ein Elektriker suchte dringend mehrere Facharbeiter und einen Montageleiter. Nach gemeinsamer Überlegung, wo sich Elektriker tagsüber regelmäßig anzutreffen sind kam folgende Idee:

Auf jeder Baustelle fehlen ab und zu Kabelbinder und Elektroklemmen. Kleinmaterial, für das es sich nicht lohnt, zurück ins Lager oder zum Großhandel zu fahren. Was machen die Monteure dann? Sie fahren zum Baumarkt.

Was haben wir gemacht?

Mit dem Baumarktleiter gesprochen und sein Einverständnis dafür eingeholt, kleine Jobflyer mit QR Code vor den Regalen positioniert. Der QR Code verwies auf ein einfaches, aber für die Zielgruppe perfekt getextetes Stelleninserat mit einem kurzen (Handy)Video.

Das Ergebnis: Innerhalb eines Monats bekam der Elektrobetrieb 26 qualifizierte Bewerbungen.

Was hat das gekostet? Einmal ein bisschen Nachdenken, ein bisschen raus aus der Komfortzone und etwas anderes tun.

Reichweite und mehr Bewerber durch Arbeitgeberportale

Kennen Sie kununu?

Kununu ist eine Online-Plattform, auf der sich Bewerber und Mitarbeiter tummeln, um ihren Arbeitgeber oder ihren potenziellen Arbeitgeber zu bewerten.

Wissen Sie, wie Ihr Unternehmen dort bewertet wurde und was über Sie dort geschrieben steht?

Schauen sie doch mal gleich selbst bei kununu nach, ob Sie über Ihr Unternehmen
Bewertungen finden (und wenn ja, welche).

Und wenn Sie jetzt denken: “Ich bin nicht auf kununu…” Sorry, das nützt Ihnen nichts, denn Ihre (Ex-)Mitarbeiter oder Bewerber sind vielleicht schon dort und haben Sie als Arbeitgeber bewertet. 

Im schlimmsten Fall haben Ihre Bewerber schlechte Bewertungen abgegeben und
Sie haben nicht darauf reagiert.

Kununu ist voll von Bewertungen wie zum Beispiel:

“14 Tage nichts gehört! Habe mich beworben – hat sich nie gemeldet. Hat mir kurz vor Weihnachten abgesagt. Ich war zum Schnuppertag und dann nichts mehr gehört. Oder: Furchtbare Arbeitsbedingungen…”

Lassen Sie es mich anschaulich machen:

Angenommen, Sie wollen bei Amazon ein Elektrogerät kaufen. Sie finden zwei Geräte, die in Frage kommen. Funktion und Preis sind nahezu gleich. Ein Gerät hat über 100 Bewertungen, im Schnitt 4,5 Sterne. Das andere 3 Bewertungen mit Durchschnitt 3,1. Welches kaufen Sie?

Studien belegen, dass 7 von 10 Bewerbern sich vorher über Ihr Unternehmen informieren. Naheliegend, dass die Bewertungen auf Arbeitgeberportalen dabei eine große Rolle spielen.

Sie haben keinen Einfluss darauf, wer sich dort über Sie informiert. Aber Sie können die Meinung, die dort über Sie kundgetan wird, mitbestimmen. Zum Beispiel, dass Sie Ihre Bewerber nach dem Erstgespräch bitten, eine Bewertung über den bisherigen Ablauf des Bewerbungsprozesses auf kununu abzugeben.

Wenn Bewerber oder Mitarbeiter negative Kritik über Ihr Unternehmen äußern, dann ist es Ihre Pflicht, darauf schnell zu reagieren – etwa in der Art: “Es tut uns leid, dass Sie negative Erfahrung gemacht haben und wir nehmen Ihre Kritik sehr ernst. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns in einem persönlichen Gespräch mehr daztu erzählen und uns Ihre Verbesserungsvorschläge mitteilen.”

Auch wenn das der einzelne Kritiker nicht machen wird – aber alle anderen werden Ihre Stellungnahme lesen. So hinterlassen Sie trotz negativer Kritik einen professionellen Eindruck. Und das wird Ihnen mehr Bewerber bringen. Punkt.

Welcher Weg ist für Ihr Unternehmen geeignet, um mehr Bewerber zu bekommen?

In einem persönlichen Gespräch beraten wir Sie gerne – kostenlos und unverbindlich

Ich hoffe, Ihnen mit diesem Artikel Inspiration für den Recruiting-Erfolg gegeben zu haben. Im nächsten Beitrag erfahren Sie mehr über einen weiteren wichtigen Erfolgsschlüssel für Ihre Mitarbeitergewinnung.

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